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Warum individuelle Illustrationen für Bücher so wichtig sind – Buchcover

Das Buchcover ist das Aushängeschild für jedes Buch. Und entscheidet oftmals, ob der durch die Buchhandlung schlendernder Leser oder Leserin auf das Buch aufmerksam wird und es im besten Fall kauft. Auch in online Buchhandlungen und Shops sieht man als erstes das Buchcover.

Selbst wenn der Inhalt nicht so gut ist, lässt sich durch ein hervorragendes Cover ein Buch trotzdem sehr gut verkaufen  Daher ist das Cover eigentlich das wichtigste Element des Buches, dass zum Vor- und Nachteile werden kann, Je nachdem, wie wir dies nutzen. 

Aber was macht ein gutes Cover eigentlich aus?

Ein gutes Cover ist relativ schlicht und gibt die Hauptmerkmale der Geschichte wieder. Bei Kinderbüchern und Fantasybüchern, ist das allerdings etwas anderes, hier darf es ruhig etwas farbenfrohe zu gehen. Aber auch hier nach dem Motto weniger ist mehr und es sollte passend zum Inhalt sein.

Die Elemente eines Buch Covers

Am wichtigsten ist natürlich der Buchtitel. Der sollte am  prägnantesten auf dem Titel sein. Dieser kann durch einen Untertitel ergänzt werden. Und auf jeden Fall der Autor oder die Autorin (kann auch ein Pseudonym sein) und der Illustrator oder Illustratorin. Bei einem Bilderbuch bzw. bei Büchern mit vielen Illustrationen, sollte das unbedingt berücksichtigt werden. 

Auf der Rückseite befindet sich der Klappentext. Dieser sollte keine Inhaltsbeschreibung sein, sondern den Leser auf den Inhalt neugierig machen. Vielmehr sollten spannende Zusammenhänge geschildert werden, die den Leser noch Interpretationsspielraum lässt und neugierig macht.  Auf keinen Fall sollte das Ende verraten werden.  Die meisten Klappentexte bestehen aus 100-250 Wörtern und konnten noch mit einem spannenden Zitat ergänzt werden.

Auf dem Buchrücken befindet sich der Titel und der Autorenname. 

Ein gutes Cover zeichnet sich nicht nur durch eine gute ansprechende Illustration, Grafik oder Foto/Bild aus, sondern auch durch eine gute Typografie. Die Illustration kann noch so toll sein, wenn der Titel und der Rest der Schrift schlecht gewählt und platziert wurde. Dies kann schnell billig und unprofessionell wirken. Die passende Schriftart zu wählen, hängt von Erfahrung ab und sollte zur Geschichte passen. Hier ein paar Tipps: Eine comichafte Schrift sollte man, auf gar keinen Fall verwenden. Ebenso wenig wie eine extrem verschnörkelte Schrift. Und auch von sehr poppigen Farben sollte man absehen. Die Schrift befindet sich vom Titel ehr im oberen Bereich des Buches und verdeckt keine wichtigen Elemente der Grafik/Illustration. Auch sollte die Schrift nicht zu groß und zu klein sein. Eine gute Lesbarkeit ist wichtig.  Auch hilft es, sich einmal Bücher von Verlagen und Bestseller Autoren anzusehen.

Mit der Schrift und Illustrationen ist das Cover aber noch nicht fertig abgeschlossen. Es muss eine druckfertige Datei erstellt werden. D.h. Buchrücken und Anschnitt sollten unbedingt berücksichtigt werden. Es sollten daher dringend Falsch angeordnete Elemente, durch beispielsweise falschen Anschnitt oder auch zu schmalen oder zu großen Buchrücken vermieden werden.

Mittlerweile gibt es viele Plattformen, wo man aus einen großen kostenlosen Konvolut von Bildern, Grafiken und Illustrationen schöpfen kann. Ebenfalls bieten viele Kreativplattformen, kostengünstige Bildersets an, mit denen man sein Buch ausstatten kann. Aber günstig oder kostenlos bedeutet auch, dass sich hunderte, wenn nicht sogar Tausende andere Kunden und Kundinnen diese Bilder für sich nutzen. Und so fehlt der Geschichte das entscheidende, die Individualität. Stellt euch mal vor, jedes dritte Buch was erscheint, hat das selbe Coverbild.

Auch wenn man eher zögerlich, die Investitionen für ein Cover in die Hand nehmen möchte. Es lohnt sich. Einfache Cover gibt es bereits ab um die 200 € (Ich selbst biete Cover mit einer einfachen individuellen Illustration ab 280 € an inkl. Druckdaten). Sehr aufwändige Cover von guten erfahrenden Designern gibt es ab 500 € aufwärts. 

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